Aqueducts of Plovdiv, Römischer Aquädukt in Plovdiv, Bulgarien.
Die Aquädukte von Plovdiv sind Überreste eines römischen Wassersystems, das sich über mehrere Kilometer durch die Stadt erstreckt und aus roten Ziegeln und weißem Stein gebaut ist. Die erhaltenen Abschnitte zeigen Bögen und Mauern unterschiedlicher Höhe, wobei der Hauptteil unter und neben den modernen Straßen verläuft und in verschiedenen Vierteln sichtbar wird.
Die Römer bauten dieses Wassersystem in den 2. und 3. Jahrhunderten n. Chr., um Wasser aus Bergquellen zur damaligen Stadt Philippopolis zu transportieren. Über die Jahrhunderte hinweg prägte dieses Bauwerk die Entwicklung der Stadt und ist heute eines der wichtigsten Zeugnisse der römischen Vergangenheit Plovdivs.
Der Name des Aquädukts erinnert an die römische Herrschaft über diese Region und prägt bis heute das Stadtbild von Plovdiv. Wenn man durch die Straßen geht, sieht man diese alten Mauern als stille Zeugen einer Zivilisation, die hier tausend Jahre lang präsent war.
Der Hauptabschnitt des Aquädukts kann an der Straße Komatevsko Shosse besichtigt werden, wo Bushaltestellen in der Nähe sind. Besucher sollten beachten, dass die Strukturen über verschiedene Teile der Stadt verteilt sind und festes Schuhwerk empfehlenswert ist, um die Gegend zu erkunden.
Das System bestand aus zwei parallelen Kanälen, die jeweils eine separate Route hatten und unterschiedliche Teile der Stadt versorgten. Dieses doppelte Netzwerk war eine Sicherheitsmaßnahme, falls eine Leitung beschädigt wurde oder gereinigt werden musste, um die Wasserversorgung nie zu unterbrechen.
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