Agiofarango
Agiofarango ist ein Strand am südlichen Ende einer tiefen Schlucht an der Südküste von Kreta. Der Strand besteht aus feinen Kieseln und ist von steilen Klippen umgeben, mit einem natürlichen Felsenbogen an der Westseite, unter dem Besucher schwimmen können. Das Wasser ist normalerweise ruhig und tiefblau, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln.
Die Gegend war seit der Minoischer Zeit besiedelt, wie archäologische Funde von Gräbern aus etwa 2000 v. Chr. zeigen. Im Laufe der Jahrhunderte zog die Gegend christliche Eremiten an, die bis zu 300 Mönche in Höhlen innerhalb der Schlucht lebten und sich jährlich in der großen Goumenospilios-Höhle trafen.
Der Name Agiofarango bedeutet 'Schlucht der Heiligen' und bezieht sich auf die lange Geschichte des Ortes als Zufluchtsort für christliche Mönche und Eremiten. Die kleine Kapelle des Heiligen Antonius aus dem 14. Jahrhundert steht noch heute in der Nähe des Strandes und wird gelegentlich für religiöse Zeremonien genutzt.
Besucher können die Schlucht zu Fuß durchqueren, was etwa 30 bis 50 Minuten dauert, oder mit dem Boot von nahegelegenen Dörfern wie Matala, Kali Limenes oder Agia Galini fahren. Bringen Sie ausreichend Wasser, Lebensmittel und Sonnenschutz mit, da es vor Ort keine Geschäfte oder Einrichtungen gibt und der Ort nur begrenzte medizinische Hilfe bietet.
Westlich des Strandes gibt es einen Salzwassersee namens Vourvoulitis, der von hohen Klippen umgeben ist und über einen Unterwasserkanal mit dem Meer verbunden ist. Obwohl der Abstieg zum See gefährlich ist, bietet die Aussicht auf diesen verborgenen See ein ungewöhnliches und faszinierendes Element dieser bereits abgelegenen Gegend.
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