ひがし茶屋街, Touristenattraktion in Kanazawa, Japan
Die Higashi-chaya-Straße ist eine traditionelle Teehausstraße im Higashi-chaya-Viertel in Kanazawa, Japan. Die Straße wird von zweistöckigen Holzgebäuden gesäumt, in denen sich früher Geisha-Teehaus-Betriebe befanden und in denen heute Geschäfte, Cafés und einige historische Häuser zu finden sind.
Das Higashi-chaya-Viertel wurde 1820 gegründet, als die Stadt Kanazawa die Teehäuser in bestimmte Stadtviertel verlegte, um die Hauptstraßen zu ordnen. Es ist eines der wenigen Geisha-Viertel in Japan, das den Status eines nationalen Kulturguts erhalten hat.
Die Straßen des Higashi-Chaya-Viertels sind mit kleinen Steinen gepflastert und von Holzfassaden mit einem charakteristischen Gittermuster gesäumt, das als Kimusuko bekannt ist. Dieses Gittermuster war typisch für Teehaus-Gebäude der Edo-Zeit und prägt noch heute das Aussehen des Viertels.
Das Viertel ist von Kanazawa Station aus bequem mit dem Bus zu erreichen, und ein Besuch von etwa zwei Stunden reicht aus, um die Hauptstraßen zu erkunden. Öffentliche Toiletten sind in der Nähe vorhanden, und die meisten Geschäfte öffnen ab dem Vormittag.
Obwohl andere Geisha-Viertel in Japan existieren, ist Higashi-chaya das einzige, das als nationales Kulturgut unter Schutz steht, was es in der Geschichte des Landes zu einem Sonderfall macht. Einige der Holzhäuser sind fast 200 Jahre alt und wurden nie vollständig umgebaut.
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