Triton-1, schip
Die Triton-1 ist eine kompakte sowjetische Unterwasser-Einheit aus dem Projekt 907, die heute im Museum der Weltmeere in Kaliningrad ruht. Der Rumpf besteht aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung, was das Gewicht niedrig hält und ein schnelles Abtauchen ermöglicht.
Das Fahrzeug entstand 1972 in Leningrad als Teil einer Baureihe von etwa 32 Einheiten für verdeckte Einsätze. Es blieb jahrzehntelang geheim und erreichte das Museum erst im August 2016, nachdem die Geheimhaltung aufgehoben worden war.
Das Boot steht in einem offenen Ausstellungsbereich in der Nähe des Museums und wird derzeit restauriert. Besucher können um das Objekt herumgehen und die Außenkonstruktion aus nächster Nähe betrachten, auch wenn der Zugang zum Innenraum nicht möglich ist.
Die Besatzung arbeitete in einem gefluteten Innenraum und trug während des gesamten Einsatzes Tauchanzüge mit Atemgeräten. Das Fahrzeug konnte bis zu zehn Tage lang auf dem Meeresboden liegen und auf Befehle warten, während es völlig verborgen blieb.
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