Burg Křivoklát, Gotische Burg in Mittelböhmen, Tschechische Republik
Křivoklát ist ein Schloss aus Stein, das auf einem Hügel im Wald in Mittelböhmen steht und von mehreren eckigen und runden Türmen umgeben ist. Das Innere umfasst eine Kapelle, einen großen Saal, einen Wehrgang und verschiedene Wohnräume, die alle in gotischem Stil erbaut oder umgestaltet wurden.
Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert von Ottokar I. gegründet und diente lange Zeit als Residenz der böhmischen Könige. Später wurde es zum Gefängnis umfunktioniert, bevor es schließlich zum geschützten Denkmal wurde.
Der Name des Schlosses verweist auf die ursprüngliche Funktion als königliche Residenz, die sich in der prunkvollen Ausstattung widerspiegelt. Die Räume zeigen noch heute, wie der Adel hier gelebt und geherrscht hat.
Am besten besucht man das Schloss zwischen April und Oktober, wenn tägliche Führungen angeboten werden und die Wälder rundherum besonders grün sind. Der Ort ist auf einem Hügel gelegen, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und mit einigen Treppen rechnen.
Der berühmteste Gefangene war der englische Alchemist Edward Kelley, der 1597 versuchte zu fliehen, indem er sich mit einem Bettlaken an der Mauer hinunterließ. Sein gescheiterter Fluchtversuch ist heute einer der bekanntesten Teile der Burggeschichte.
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