Church of Saint Benedict, Barockkirche in Prag, Tschechische Republik
Die Kirche des heiligen Benedikt ist ein Barockbauwerk in Prag mit reichverziertem Inneren. Das Gebäude zeigt komplexe architektonische Elemente, detaillierte Wandmalereien und prächtige Altäre, die für religiöse Bauwerke des 17. Jahrhunderts typisch sind.
Sie wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts als Pfarrkirche von Hradschin erbaut und 1353 erstmals schriftlich erwähnt. Beim großen Brand von Hradschin und Kleinseite 1541 brannte sie aus und wurde von der Steinmetzbruderschaft wiederhergestellt, die dort 1542 einen eigenen Altar einrichtete. Kaiser Ferdinand II. schenkte sie 1627 den Barnabiten; deren Orden wurde 1786 aufgehoben, und 1792 übergab Leopold II. die Gebäude den Unbeschuhten Karmelitinnen.
Die Kirche zeigt italienischen Einfluss in ihren Dekorationen, besonders in den aufwendigen Altarausstattungen und Wandmalereien. Dieser Stil prägt bis heute das Innere und macht die Kirche zu einem Beispiel für barocke Kunstfertigkeit in Prag.
Die Kirche ist für Besucher zugänglich, die ihre architektonischen Merkmale und religiösen Objekte besichtigen möchten. Es ist hilfreich, die Öffnungszeiten vorab zu überprüfen und sich Zeit zu nehmen, um die Innenausstattung in Ruhe zu erkunden.
Der mumifizierte Leichnam von Marie Elekta von Jesus, der ersten Priorin des Klosters, wurde ab 1812 in einer Nische neben dem Hauptaltar gezeigt. Bei der Aufhebung des Klosters 1950 durften die Schwestern ihn nicht wegbringen, und Arbeiter mauerten die Nische einfach zu; dort blieb er bis 2021.
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