Ostböhmen, Verwaltungsregion im Osten der Tschechoslowakei.
Die ostböhmische Region war eine Verwaltungsgliederung in der Tschechoslowakei und umfasste elf Bezirke im Nordosten des heutigen Tschechiens. Dieses Territorium erstreckte sich von den Höhenkämmen der Krkonoše bis zu den flachen landwirtschaftlichen Ebenen weiter westlich.
Diese Verwaltungsregion wurde 1960 gegründet und existierte bis zur Auflösung der Tschechoslowakei 1993. Die Reorganisation spiegelte die politischen Veränderungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider.
Innerhalb dieses Gebiets entwickelten sich lokale Handwerkstraditionen wie Töpferei und Glasherstellung, die bis heute in den Dörfern sichtbar sind. Die Volksmusik und traditionellen Feste prägen das kulturelle Leben der Bewohner und spiegeln die regionale Identität wider.
Die Region lässt sich am besten mit dem Auto oder Zug erkunden, da Hradec Králové als Hauptstadt gute Verkehrsanbindungen bietet. Von dort aus sind die einzelnen Bezirke relativ leicht erreichbar und bieten unterschiedliche Landschaften zum Entdecken.
Die Region vereinte kontrastierende Landschaften - während die Krkonoše-Berge im Norden majestätisch aufragten, verschwanden sie nach Süden hin in flachen Agrarland. Diese geografische Vielfalt ermöglichte völlig unterschiedliche wirtschaftliche Aktivitäten in denselben Verwaltungsstrukturen.
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