Záhlinické rybníky Nature Park, Naturpark mit Fischteichen in Tschechien
Der am 12. April 1995 auf 500 ha ausgewiesene Naturpark Záhlinické rybníky besteht im Kern aus vier Teichen an den Bächen Rusava und Mojena: Pláňavský (44 ha, 1962), Doubravický (54 ha, 1964), Svárovský (105 ha, 1954) und Němčický (36 ha, 1981). Dazu kommen der alte Eichenwald Zámeček, der sich etwa 3,5 km westlich bis nach Kroměříž zieht, und der Auwald Filena mit seinen Tümpeln.
Das Teichsystem wurde im 14. Jahrhundert angelegt und erlebte seine größte Erweiterung zwischen 1547 und 1573 unter dem Bischof Jan Skála z Doubravky. Diese Entwicklung prägte das Landschaftsbild der Region für die kommenden Jahrhunderte.
Seit 1992 sind die Teiche an Rybářství Hulín verpachtet, das Karpfen, Graskarpfen, Marmorkarpfen, Schleien, Hechte und Welse sowie Wassergeflügel züchtet. Diese Teichwirtschaft prägt den Wasserhaushalt und das Bild der Becken; der Name Záhlinice verweist auf das Dorf, bei dem die Teiche liegen.
Der 4 km lange Lehrpfad Zámeček, früher Planorbis genannt, führt vom Westufer des Teichs Svárovský durch den Eichenwald Zámeček bis zum Ostrand von Kroměříž bei Dolní Zahrady. Durch den Park verläuft heute kein markierter Radweg mehr; die früher ausgeschilderte Route 5034 Kroměříž–Kelč war 2022 nicht mehr vorhanden.
Das Gebiet ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel und beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Vogelarten während verschiedener Jahreszeiten. Diese Eigenschaft macht es zu einem besonderen Ort für Vogelbeobachter aus der ganzen Region.
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