Church of the Assumption of the Virgin Mary, Barockkirche in Zábrdovice, Tschechische Republik
Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist ein Barockbau, der 1661–1668 nach einem Entwurf von Giovanni Pietro Tencalla für das Prämonstratenserkloster Zábrdovice errichtet wurde. Sie steht auf den Fundamenten einer 1283 vollendeten romanisch-gotischen Kirche; ihre beiden Westtürme ruhen auf eigenen Holzfundamenten aus Erle und Eiche außerhalb des ursprünglichen Grundrisses. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde an der Südseite eine polygonale Kapelle Unserer Lieben Frau von Tschenstochau angebaut.
Hier stand eine 1283 vollendete romanisch-gotische Kirche, die beim schwedischen Beschuss Brnos 1645 zerstört oder beschädigt wurde. Das Anfang des 13. Jahrhunderts gegründete Prämonstratenserkloster ließ die heutige Kirche 1661 bis 1668 nach dem Entwurf von Giovanni Pietro Tencalla errichten. Joseph II. hob das Kloster auf und machte daraus ein Militärspital.
Die Deckenfresken von Josef Winterhalder dem Jüngeren, gerahmt von Josef Pichlers Grisaillemalerei, zeigen die siegreiche Jungfrau Maria mit Patriarchen und neun Engelschören; der Entwurf wurde 1781 dem Abt vorgelegt und 1782–1784 ausgeführt. Die Südkapelle birgt den Grabstein Gottfried Waldorfs (†1687) und seiner Frau Jana Františka (†1672).
Die Kirche steht an der Ecke Lazaretní und Zábrdovická im Osten von Zábrdovice, nahe dem Ufer der Svitava. Das zugehörige Kloster wurde unter Joseph II. aufgehoben und in ein Militärkrankenhaus umgewandelt; man erreicht sie daher über das angrenzende Krankenhausgelände und nicht über einen aktiven Kreuzgang.
Die beiden Barocktürme stehen außerhalb des Grundrisses der früheren Kirche, weil sie auf eigenen Holzfundamenten aus Erle und Eiche ruhen. An der Südseite liegt die polygonale Kapelle Unserer Lieben Frau von Tschenstochau, die Mitte des 18. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Mořic Grimm angebaut wurde.
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