Church of the Assumption of Our Lady in Grunta, Romanische Kirche in Grunta, Tschechische Republik.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Grunta ist eine mächtige dreischiffige neoromanische Basilika mit zwei Westtürmen, erbaut 1905–1908 nach einem Plan des Architekten Rudolf Vomáčka, ausgeführt vom Baumeister Jan Sklenář. Sie steht geostet inmitten des Friedhofs am Südrand des Dorfes, umgeben von einer Mauer mit neugotischen Zinnen und einem neoromanischen Leichenhaus. Im Inneren befinden sich sezessionistisch beeinflusste Malereien von František Urban und seiner Frau; auch die Ausstattung ist sezessionistisch-neoromanisch.
Eine Kirche ist hier bereits 1305 belegt; Bergleute aus Kutná Hora bauten sie zwischen 1367 und 1398 um. Nach dem Abbruch 1814 wurde 1817 ein schlichtes Schiff fertiggestellt, und die heutige Kirche entstand 1905–1908 nach Plänen von Rudolf Vomáčka, ausgeführt vom Baumeister Jan Sklenář. 1987 wurde sie zum Kulturdenkmal erklärt.
Die Kirche ist seit der Auflösung der örtlichen Pfarrei im Jahr 2007 ein filiální kostel (Filialkirche) des Erzdiakonats Kutná Hora. Die gesamte Ausstattung ist im Stil des Sezessions-Neoromanik gehalten, und die Innenmalereien stammen vom Maler František Urban und seiner Frau.
Die Kirche steht in der Mitte des Friedhofs am Südrand von Grunta und ist wie ihre Vorgänger orientiert; der Friedhof ist von einer Mauer mit neugotischen Zinnen umgeben, im Südteil steht eine neuromanische Leichenhalle. Das Bauwerk wurde 2024 vollständig restauriert, sodass sich das Äußere erneuert zeigt.
Aus der Vorgängerkirche blieben drei Renaissance-Grabsteine der Familie Libenický z Vrchovišť und eine gotische Glocke mit der Inschrift „ave maria gratia + pane bozie dai swobodu tiem kdoz te milugi a twau prawdu wyznawagi“ erhalten. Der Ort schreibt die Finanzierung des Baus von 1905–1908 irrig dem Geiger Jan Kubelík zu; die 225 000 Kronen stammten aus dem Kirchenvermögen, und Antonín Zápotocký arbeitete dort als Steinmetzlehrling.
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