Church of Saint Thérèse of Lisieux, Moderne katholische Kirche in Kobylisy, Tschechische Republik.
Die Kirche der heiligen Thérèse von Lisieux am Kobyliské náměstí ging aus einer von Čeněk Vořech entworfenen und 1937 geweihten Kapelle hervor. Der Umbau von 1997 nach Plänen von Václav Mašek ergänzte einen Nordanbau und ehemalige Büroräume, erhöhte die Zahl der Sitzplätze von etwa 150 auf 300 und drehte die Gottesdienstraumachse von Ost-West auf Nord-Süd.
1926 stiftete der Gutsbesitzer Antonín Ženíšek rund 2.000 m² für eine Kirche; die seit 1927 in Böhmen tätigen Salesianer übernahmen das Projekt 1936. Die provisorische Kapelle von Čeněk Vořech wurde am 24. Oktober 1937 geweiht, die Pfarrei 1946 errichtet. 1950 wurde der Komplex vom Staat beschlagnahmt und 1991 den Salesianern zurückgegeben.
Die Pfarrei ist den Salesianern Don Boscos anvertraut, die auf Bitte von Kardinal Karel Kašpar nach Prag kamen und das hier 1936 gegründete Institut unter ihrem ersten Direktor Štěpán Trochta leiteten. Die 2001 angebrachten Glocken wurden am 26. Oktober von Bischof Jaroslav Škarvada gesegnet.
Die Kirche steht am Kobyliské náměstí, wenige Schritte von der Metrostation Kobylisy entfernt. Die Salesianer Don Boscos, die seit 1991 die Pfarrei betreuen, halten das Gebäude für Gottesdienste offen; das ehemalige Institut daneben dient ihnen heute als Kommunität.
Der Umbau von 1997 durch Václav Mašek kehrte die Ausrichtung der Kapelle um: Der Gottesdienstraum verläuft nun von Nord nach Süd statt von Ost nach West. Die Innenausstattung entwarf Antonín Klouda, die Glasfenster schuf Jan Exnar.
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