Church of Saint Clemens in Holešovice, Katholische Kirche in Holešovice, Tschechische Republik
Die Kirche des heiligen Clemens in Holešovice ist eine kleine Filialkirche auf dem Gebiet des ehemaligen Dorfes Bubny, zwischen den Straßen Kostelní, Dukelských hrdinů und Skalecká nahe dem Strossmayer-Platz. Sie ist das älteste erhaltene Bauwerk der heutigen Holešovice, erstmals schriftlich 1234 erwähnt und seit 1964 als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik eingetragen.
Die Kirche ist erstmals 1234 urkundlich belegt, der frühesten verlässlichen Erwähnung des heute ältesten erhaltenen Bauwerks von Holešovice. 1311 steuerte Königin Elisabeth von Böhmen zur Kirche und zum Friedhof bei, und zwei Bewohner von Bubny sollen Land für eine neue Kirche und einen Friedhof gestiftet haben. Beim schwedischen Angriff auf Prag 1639 niedergebrannt, wurde sie zwischen 1659 und 1677 unter Maxmilián Valentin von Martinice wiederhergestellt; 1680 wurde sie Pfarrkirche der Kreuzherren mit dem Roten Herzen.
Die Kirche prägt das Gesicht des Viertels mit ihrer schlichten Fassade und bleibt ein Ort, an dem sich die Gemeinde zum Gebet versammelt. Die ziegelrote Backsteinfassade und die einfache Ausstattung im Inneren spiegeln die Geschichte des Viertels wider.
Der Ort befindet sich zentral in Holešovice und ist leicht zu erreichen, mit regulären Öffnungszeiten für Besucher und Gläubige. Bei der Ankunft sollten Besucher darauf achten, sich angemessen zu kleiden und Ruhe zu wahren, da hier regelmäßig Gottesdienste stattfinden.
1572 goss Brikcí z Cimperka die Hauptglocke und ließ die Namen der Richter und Einwohner von Holešovice und Bubny eingravieren, darunter Vavřinec Nemanický, Wohltäter der Kirche. Die Glocke bewahrt so die Namen von Anwohnern des 16. Jahrhunderts.
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