Opukový lom u Přední Kopaniny, Naturdenkmal in Přední Kopanina, Tschechische Republik.
Der Opukový lom u Přední Kopaniny ist ein Steinbruch in einem 1,94 Hektar großen Naturdenkmal am Nordwestrand Prags, zwischen der Autobahn D7 und der Straße K Tuchoměřicům. Seine südöstliche Wand legt etwa zwölf Meter kreidezeitlicher Schichten frei, darunter die 80 bis 120 cm mächtige Lage des goldenen Opuka an der Basis und die Cenoman-Turon-Grenze.
Die Steingewinnung an diesem Ort reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als Handwerker Kalkstein für den Bau der örtlichen Rotunde der Heiligen Maria Magdalena abbauten. Später wurde das Gestein auch bei umfangreichen Restaurierungsarbeiten am Veitsdom verwendet.
Der Ort trägt seinen Namen nach dem Opukov-Stein, einem gelblich-rötlichen Kalkstein, der hier abgebaut wurde und in der Gegend zu einem bekannten Baumaterial wurde. Besucher können heute noch sehen, wie dieser Stein die örtliche Architektur geprägt hat.
Der Steinbruch liegt am nordwestlichen Rand Prags, zwischen der Autobahn D7 nach Kladno und Slaný und der Straße K Tuchoměřicům. Der Hauptzufahrtsweg von Norden über die Gebäude des Bruchverwalters ist gesperrt; zur Bruchwand gelangt man über einen Weg von Osten. Ein großer Teil des Schutzgebiets außerhalb des Abbaugebiets wächst zu.
Die Grube enthält eine besondere Kalksteinschicht, die etwa 80 bis 120 Zentimeter dick ist und lokal als goldener Stein bekannt ist. Diese seltene Varietät wurde von Bildhauern wegen ihrer besonderen Farbtönung geschätzt.
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