Světlá nad Sázavou Castle, Neorenaissance-Schloss in Světlá nad Sázavou, Tschechische Republik
Schloss Světlá nad Sázavou steht am linken Ufer der Sázava, wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt. Seine heutige Gestalt erhielt es durch einen neorenaissancezeitlichen Umbau 1868–1873 unter František Josef von Salm-Reifferscheidt; nach 1817 kam ein Westflügel im Empirestil hinzu, der den Hof schließt.
Hier wurde 1393 eine Festung von Štěpán von Šternberk errichtet, dessen Vater Albert Světlá 1385 vom Kloster Vilémov als Pfand erhalten hatte. Burian Trčka z Lípy ließ sie 1567 zu einem Jagdschloss umbauen. Das heutige neorenaissancistische Aussehen stammt aus den Jahren 1868–1873, als František Josef ze Salm-Reifferscheidtu sie unter der Leitung des Wiener Architekten Svatoš umbauen ließ, unter Mitwirkung des Bildhauers Josef Gasser.
Die Innenräume beherbergen heute das Museum Světelsko und vier Rundgänge, darunter eine 2014 eröffnete Ausstellung historischen europäischen Glases aus den Sammlungen des Prager Kunstgewerbemuseums. Im Juni 2015 folgte ein zweiter Rundgang mit historischen Uhren, Gemälden und Skulpturen; außerdem gibt es zwei Kinderrundgänge, Dětské království und das Märchen Na Sázavě.
Das Schloss ist seit Juni 2014 öffentlich zugänglich; im Juni 2015 kam ein zweiter Rundgang hinzu, die Ausstellung historischer Uhren, Bilder und Skulpturen. Zudem gibt es zwei Kinderrundgänge, Dětské království und den Märchenweg Na Sázavě. Zum Areal gehören ein 18 Hektar großer Landschaftspark mit einer Kaskade von Teichen und ein Schloss-Café.
Über dem Portal an der Südseite des Gebäudes ist eine lateinische Inschrift aus dem Jahr 1567 eingemeißelt, die an die Zeit erinnert, als Burian Trčka der Eigentümer war. Diese Inschrift lässt sich leicht übersehen, obwohl sie direkt am Eingang zu sehen ist und auf eine Phase hinweist, die vor der großen Umgestaltung des 19. Jahrhunderts liegt.
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