Skryjská jezírka, Naturschutzgebiet in Mittelböhmen, Tschechische Republik
Skryjská jezírka sind zwei nur wenige Meter voneinander entfernte kleine Becken von je etwa 30 m Länge, 10 m Breite und rund 150 m² Fläche auf 270 m Höhe an der Grenze der Bezirke Rokycany und Rakovník. Sie werden vom Zbirožský potok durchflossen: Das obere Becken liegt direkt unter dem Skryjský vodopád und ist teils zwischen dunkelgrauen Dazitwänden eingezwängt, das untere einige Meter tiefer zwischen Bäumen.
Das Gebiet wurde 1995 unter Schutz gestellt, um seine geologischen Besonderheiten und die ökologische Balance der Region zu bewahren. Diese Unterschutzstellung war ein wichtiger Schritt zum Schutz des natürlichen Erbes der Křivoklátsko-Region.
Das nahe Dorf Skryje ist für Fossilien des kambriums von Skryje-Týřovice bekannt, die der französische Forscher Joachim Barrande berühmt machte. Ein ihm gewidmetes Denkmal dort ist eine Zweigstelle des Museums TGM in Rakovník. Die Teiche selbst erscheinen im Film Tři princezny (2024) unter der Regie von Tomáš Pavlíček.
Gekennzeichnete Wanderwege führen durch das Gebiet und ermöglichen Besuchern einen sicheren Zugang zu den verschiedenen Landschaften und Aussichtspunkten. Die meisten Wege sind leicht begehbar und eignen sich für Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.
Das obere Becken liegt unmittelbar unter dem Wasserfall Skryjský vodopád am Zbirožský potok, das untere einige Meter flussabwärts zwischen Bäumen. Ein blau markierter Wanderweg überquert den Bach zwischen beiden Becken auf einem Steg.
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