Kolštejn Castle, Burgruine in Branná, Tschechische Republik.
Kolštejn ist eine Burganlage in Branná, die aus Ruinen verschiedener Epochen besteht. Der Komplex verbindet mittelalterliche Mauern mit einem Renaissancebau aus mehreren Flügeln und einer nördlichen Struktur mit Arkadenverzierungen.
Die Burg wurde erstmals 1325 erwähnt und wurde im frühen 14. Jahrhundert zur Sicherung von Goldminen genutzt. Die Anlage entwickelte sich später zu einem Herrschaftssitz der Familie Wüstenhub, die das Gebiet lange Zeit verwaltete.
Die Renaissancekapelle im Schloss zeigt an ihren Wänden noch Malereien aus früheren Zeiten. Dieser Gebetsraum wurde 1604 für die Brüder errichtet und erzählt von den religiösen Überzeugungen der damaligen Bewohner.
Der Besuch beginnt meist am Schwarzen Turm, von wo aus man das Schloss erkundigen kann und ein längerer Übergang verschiedene Bereiche der Anlage verbindet. Die Wege sind teilweise uneben und erfordern gutes Schuhwerk und etwas Vorsicht beim Betreten der älteren Strukturen.
Die 50 Meter lange Brücke zwischen den Gebäudeteilen ist bemerkenswert erhalten und bietet beim Überqueren einen Blick auf die verschiedenen Schichten der Anlage. Dieses Verbindungselement zeigt, wie die Besitzer im Laufe der Zeit das Schloss erweiterten und verbesserten.
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