Nové Hrady Monastery, Prämonstratenser Kloster in Nové Hrady, Tschechische Republik.
Das Kloster Nové Hrady ist ein Servitenkloster, das 1678 von Graf Ferdinand Buquoy gestiftet wurde und nahe dem Marktplatz von Nové Hrady liegt. Seit 2006 wird es von der Gemeinschaft Pro Deo et fratribus – Familie der Jungfrau Maria geführt, die es nach den Offenbarungen der Faustina Kowalska umbenannte. Von 1950 bis 1987 dienten die Gebäude als Kaserne und wurden danach gründlich rekonstruiert.
Graf Ferdinand Buquoy gründete das Kloster 1678 und schenkte es dem Servitenorden. Von 1950 bis 1987 wurde es vom Staat übernommen und als Kaserne genutzt; nach dem Fall des Eisernen Vorhangs forderten die Serviten es zurück und ließen es gründlich rekonstruieren. 2006 übergaben sie es aus Mangel an Ordensleuten dem slowakischen Institut Pro Deo et fratribus – Familie der Jungfrau Maria.
Das Kloster trägt seinen Namen nach den Erscheinungen der Barmherzigkeit Gottes an Faustina Kowalska; diese Bezeichnung gab ihm die slowakische Gemeinschaft Pro Deo et fratribus – Familie der Jungfrau Maria, die den Ort 2006 übernahm. Von hier aus werden die umliegenden Pfarreien der Region Novohradsko verwaltet.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar und lädt Besucher ein, die verschiedenen Gebäude und Höfe selbstständig zu erkunden. Es ist ratsam, während der Gebetszeiten rücksichtsvolle Stille zu bewahren und sich an Gemeindeveranstaltungen orientiert zu besuchen.
Die Kirche des Klosters hat seit dem 17. Jahrhundert eine doppelte Funktion als Pfarrkirche und monastische Gebetsstätte erfüllt. Diese ungewöhnliche Verbindung ermöglichte es, den Ort lebendig zu halten und ihn mit der lokalen Bevölkerung zu verbinden.
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