Liskova vila, Moderne Villa in Slezská Ostrava, Tschechische Republik.
Liskova vila ist ein Wohnhaus im modernen Stil in Slezská Ostrava mit klaren Linien und geometrischen Formen. Die Fassade wird durch große Fenster geprägt, die viel natürliches Licht ins Innere bringen und offene, fließende Räume schaffen.
Die Villa Liskova wurde 1936 für 270.000 Kč für Dr. Eduard Liska nach einem Entwurf der Zwillingsbrüder Čestmír und Lubomír Šlapeta erbaut, der von Hans Scharouns Villa Baensch in Berlin-Spandau (1934–1935) angeregt war. Beim amerikanischen Bombenangriff auf Ostrava am 29. August 1944 beschädigt, wurde sie 1946 repariert. 1970 verkaufte die Familie Liska sie an neue Eigentümer, die noch heute darin wohnen und sie gelegentlich für Besucher öffnen. Am 1. Juli 2008 wurde sie zum nationalen Kulturdenkmal erklärt.
Die Villa trägt den Namen ihres ersten Besitzers, des Juristen Eduard Liska, wird aber auch Šlapetova vila nach ihren Architekten, den Zwillingsbrüdern Čestmír und Lubomír Šlapeta, genannt. Die Eigentümer seit 1970 bewohnen sie und öffnen sie gelegentlich für die Öffentlichkeit. Originale Ausstattung ist erhalten: der Warmluftkessel FRAMA mit Ventilatoren und Filtern, ein Elektroherd Brown Sigma Boweri und das Treppengeländer.
Das Haus liegt an der Adresse Čedičová 1406/8 und ist leicht zu finden, wenn man den Hauptweg durch Slezská Ostrava in Richtung Osten folgt. Die Lage macht es einfach, das Gebäude zu besuchen und die Umgebung zu erkunden.
Die Heizung der Villa verbrauchte pro Heizsaison etwa 7 bis 8 Tonnen Koks, wobei Warmluft in die einzelnen Räume geleitet wurde. Regenwasser vom Dach speiste über einen Behälter von rund 7 m³ den Ziergarten. Den Garten entwarf der Landschaftsarchitekt Josef Vaněk.
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