Maria column in Sokolov, Religiöses Monument im Zentrum von Sokolov, Tschechische Republik
Die Marienkolumne in Sokolov ist ein religiöses Denkmal mit einer Statue der Jungfrau Maria auf einer hohen Steinsäule mit barocken Verzierungen. Die Struktur kombiniert klassische steinerne Pfeiler mit religiösen Motiven und feinen architektonischen Details.
Am 2. April 1699 schlossen der Bürgermeister von Sokolov und der örtliche Erzdekan einen Vertrag mit dem Egerer Bildhauer Wilhelm Fellsner über eine Säule zum Preis von 600 Gulden. Sie wurde 1701 zusammengesetzt und aufgerichtet. Ein Sturm am 17. Januar 1955 stürzte die Marienstatue von der Spitze und zersplitterte sie; eine Steinkugel ersetzte sie bis zur Restaurierung 1994–1996, bei der Igor Kalinas Kopie aufgesetzt wurde.
Die Marienstatue oben auf der Säule symbolisiert die katholische Verehrung, die nach dem 17. Jahrhundert in Böhmen wieder zu sehen war. Das Denkmal zeigt religiöse Symbole, die Besucher beim Betrachten des Steinsockels und der Verzierungen erkennen können.
Die Säule steht auf dem Staré náměstí (Alter Platz) im Zentrum von Sokolov, nicht in der Staroměstská-Straße. Man erreicht sie zu Fuß; der Platz ist gepflastert und eben, und das Denkmal ist von einem Metallgitter mit sechs durch Ketten verbundenen Granitpfosten umgeben, sodass man es von außen betrachtet.
Bei der Restaurierung 1994–1996 wurden am Kapitell das Datum und die Initialen des Bildhauers Vilém Felsner entdeckt, dazu Datum und Initialen seines Sohnes, der nun als Mitautor und nicht nur als Gehilfe gilt. Nachdem ein Sturm am 17. Januar 1955 die Marienstatue herabgestürzt hatte, setzte man oben eine Steinkugel auf, entgegen der Ikonografie.
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