Railway bridge in Úvaly, Eisenbahnbrücke in Úvaly, Tschechische Republik.
Die Eisenbahnbrucke in Úvaly ist ein Bauwerk aus Sandstein und Granitblocken uber das Tal des Flusses Výmola. Die ursprungliche Konstruktion aus dem Jahr 1844 wird neben einer spaeteren Betonbrucke gefuhrt, und zusammen bilden sie heute ein Doppelbahnwerk.
Jan Perner, der Chefingenieur, entwarf diesen Abschnitt der Eisenbahnlinie Prag-Kolin im Jahr 1844 als Teil einer neuen Verbindungsstrecke. 1954 wurde eine zweite Betonbrucke hinzugefugt, um den wachsenden Eisenbahnverkehr zu bewaltigen.
Die Brücke trägt den Namen des Flusses Výmola, über den sie führt, und zeigt das Handwerk der Steinmetze des 19. Jahrhunderts. Besucher können die sorgfältig behauenen Blöcke beobachten, die das Bauwerk bis heute zusammenhalten.
Die Brucke liegt entlang der aktiven Eisenbahnstrecke und ist von oben besser zu sehen, wenn man das Tal durchquert. Der beste Blick ergibt sich von der nahen Straße oder von Punkten in der Talflache, wo die doppelte Konstruktion deutlich wird.
Der Steinbau von 1844 und die Betonbrucke von 1954 stehen nebeneinander, sodass Reisende zwei Generationen von Ingenieurtechnik auf einmal sehen konnen. Diese Nebeneinanderstellung zeigt, wie sich Bautechniken uber ein Jahrhundert hinweg entwickelt haben.
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