Botanická zahrada Univerzity Palackého, Universitätsbotanischer Garten in Olomouc, Tschechische Republik
Der Botanische Garten der Palacký-Universität umfasst 0,56 Hektar in der Straße U botanické zahrady nahe den Smetanovy sady. Er gliedert sich in drei Teile: einen Parkbereich mit hohen Bäumen, einem gewundenen Teich und einem Modell eines Altarms der Litovelské Pomoraví; einen zentralen Bereich mit regelmäßig angelegten Beeten; und einen Streifen entlang der Bahnlinie. Hier wachsen etwa 1.500 Pflanzenarten, darunter 250 Gehölze und rund 50 Moosarten.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Garten 1787, als das Olmützer Lyzeum die Gründung eines botanischen Gartens beabsichtigte. Tatsächlich angelegt wurde dann ein Garten im Dominikanerkloster St. Michael für das medizinisch-chirurgische Studium; 1874 wurde er nach dem Ende der Schule aufgelöst. Der heutige Garten wurde 1901 vom Botanischen Verein in Olmütz in den heutigen Smetanovy sady begonnen; 1958 ging er an die Palacký-Universität über, die seit 1959 Eigentümerin ist.
Der Garten wird von Studierenden als Lernort genutzt und bietet Räume, um verschiedene Pflanzenarten in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Menschen kommen hierher, um die praktische Botanik zu verstehen und die Vielfalt der Flora kennenzulernen.
Der Garten kann von April bis Oktober besucht werden, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren und im April und Oktober von 8 bis 16 Uhr gelten, von Mai bis September von 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, was einen entspannten Besuch ohne finanzielle Hürden ermöglicht.
Der älteste Baum des Gartens ist eine hundertjährige Stieleiche (Quercus robur), benannt nach dem mährischen Naturforscher Heinrich Laus; 2025 wurde sie als erster Baum auf Universitätsflächen unter staatlichen Schutz gestellt. Im Garten wachsen zudem etwa 50 Moosarten.
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