Falludscha, Historische Stadt im Gouvernement Al-Anbar, Irak.
Fallujah liegt am östlichen Ufer des Euphrat, etwa 65 Kilometer westlich von Bagdad in der Provinz Al-Anbar. Moscheen prägen das Stadtbild, während sich Wohnviertel entlang des Flusses erstrecken.
Die Siedlung entstand auf den Fundamenten einer persischen Ansiedlung und entwickelte sich in der Sasanidenzeit zu einem Zentrum des rabbinischen Judentums. Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich die städtische Struktur durch wechselnde Herrschaften und regionale Konflikte.
Die Bewohner pflegen seit Generationen den Kontakt zu regionalen Bräuchen, die sich in Alltag und Handwerk zeigen. Auf den Märkten finden sich Waren, die auf jahrhundertealte Herstellungsweisen zurückgehen.
Besucher sollten sich über aktuelle Sicherheitsbedingungen informieren, bevor sie die Region betreten. Viele Bereiche bleiben im Aufbau, weshalb Zugang und Infrastruktur schwanken können.
Forscher untersuchen seit Jahren ungewöhnliche gesundheitliche Phänomene, die in der Bevölkerung nach 2004 auftraten. Diese Studien ziehen internationale medizinische Fachleute an, die sich mit den langfristigen Auswirkungen regionaler Ereignisse befassen.
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