Sulaimaniyya, Verwaltungszentrum in der Kurdistan-Region, Irak
Sulaymaniyah ist eine Stadt in der Region Kurdistan im Irak und dient als Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements mit etwa zwei Millionen Einwohnern. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Täler und Hügel im östlichen Teil der Region.
Ibrahim Pasha Baban gründete die Stadt 1784 während der osmanisch-kurdischen Verwaltungszeit und benannte sie nach seinem Vater Sulayman Pasha. In den ersten Jahren der Stadtentwicklung warb die lokale Verwaltung aktiv um jüdische Bewohner, was den Handel in der Region beeinflusste.
Das von Ibrahim Pasha Baban nach seinem Vater benannte Sulaymaniyah wurde bewusst an einem Ort mit guter Wasserversorgung und fruchtbaren Tälern gegründet. Die Stadt zieht seit ihrer Gründung Händler und Gelehrte aus den Bergen und Ebenen der Region an.
Die Universität Sulaymaniyah, 1968 gegründet, bietet Unterricht in mehreren Sprachen an und ist die größte akademische Einrichtung der Region Kurdistan. Besucher finden auch das Sulaimani Museum, das zweitgrößte Museum des Irak, mit Sammlungen mesopotamischer Artefakte, persischer Antiquitäten und historischer kurdischer Objekte.
Bazare und Teehäuser prägen noch heute das Stadtbild und zeigen, wie Handel und Begegnung den Alltag organisieren. An Markttagen mischen sich kurdische Gewürze, Stoffe und Handarbeiten mit Gesprächen über Neuigkeiten aus den umliegenden Dörfern.
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