Ra’s al-Chaima, Verwaltungsregion im Norden der Vereinigten Arabischen Emirate
Das Emirat Ras Al Khaimah ist ein Verwaltungsgebiet im nördlichen Teil der Vereinigten Arabischen Emirate, das sich über eine Fläche von etwa 2486 Quadratkilometern erstreckt. Es umfasst rund 64 Kilometer Küste am Persischen Golf und bergiges Gelände nahe der Grenze zum Oman.
Das Gebiet blieb nach dem Abzug der Briten im Jahr 1971 mehrere Monate unabhängig, bevor es am 11. Februar 1972 dem Bund der Vereinigten Arabischen Emirate beitrat. Archäologische Funde zeigen, dass die Region seit etwa 7000 Jahren durchgehend bewohnt ist.
Die Familie Al Qasimi führt das Emirat seit Generationen, und ihre Herrschaft prägt noch heute das öffentliche Leben und die lokale Verwaltung. Viele Einwohner pflegen traditionelle Handwerke und Gewohnheiten, die sich neben modernen Industrien behaupten.
Die Region eignet sich für Besucher, die sowohl Küstengebiete als auch Berglandschaften erkunden möchten, da beide innerhalb kurzer Entfernung erreichbar sind. Wer das Gebiet durchquert, findet Industrieanlagen neben älteren Siedlungen und landwirtschaftlichen Flächen.
Obwohl hier keine Ölvorkommen gefunden wurden, entwickelte sich seit den 1920er Jahren eine bedeutende Industrie für die Gewinnung von Mineralien und Baustoffen. Überreste aus der Umm-Al-Nar-Zeit belegen eine besonders dichte Besiedlung während der Bronzezeit.
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