Umm al-Qaiwain, Küstenstadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Umm Al Quwain ist eine Küstenstadt im gleichnamigen Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate, die sich auf einer Halbinsel zwischen Wasserarmen und vorgelagerten Inseln erstreckt. Die Stadt liegt etwa 50 Kilometer nordöstlich von Dubai und ist über eine Küstenstraße erreichbar, die entlang des Golfs verläuft.
Die Stadt unterzeichnete 1820 den Allgemeinen Friedensvertrag mit Großbritannien und wurde damit als eigenständige Einheit in der Region anerkannt. Dieser Vertrag legte den Grundstein für die spätere Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate im Jahr 1971.
Das Museum der Stadt befindet sich in einer alten Festung und zeigt archäologische Funde sowie historische Gegenstände aus der Zeit der Seefahrt. Die Ausstellung hilft Besuchern zu verstehen, wie das Leben am Meer früher ablief und welche Rolle der Handel spielte.
Die Anreise erfolgt am besten mit dem Auto über gut ausgebaute Straßen, die entlang der Küste verlaufen und einen direkten Zugang ermöglichen. Besucher sollten beachten, dass die Sommermonate sehr heiß werden können und ein Aufenthalt in den kühleren Monaten angenehmer ist.
Auf der vorgelagerten Insel Siniyah entdeckten Archäologen eine der ältesten bekannten Perlensiedlungen im Persischen Golf. Die Funde zeigen, wie wichtig die Perlentaucherei für die Wirtschaft der Region über mehrere Jahrhunderte hinweg war.
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