Mendoza, Weinhauptstadt in der Provinz Mendoza, Argentinien.
Mendoza ist eine Großstadt in der Provinz Mendoza, Argentinien, die sich am östlichen Fuß der Anden ausbreitet. Breite, baumgesäumte Alleen verlaufen durch das Zentrum, begleitet von offenen Wasserkanälen, die Bergwasser durch die Straßen leiten.
Ein schweres Erdbeben zerstörte die ursprüngliche Siedlung im Jahr 1861 und zwang die Bewohner, die Stadt an einer neuen Stelle wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau folgte einem offenen Rasterplan mit breiten Boulevards, der künftigen Schäden vorbeugen sollte.
Das Stadtbild zeigt sich geprägt durch zahlreiche öffentliche Plätze und die Kunstfertigkeit der Bewohner im Anlegen von Freiluftgärten mit einheimischen Gewächsen. Beim Wandern durch die Viertel fallen die traditionellen Parrillas auf, in denen Familien und Freunde regelmäßig zusammenkommen.
Der Hauptplatz bietet eine gute Orientierung für alle Spaziergänge im Zentrum, da von dort aus Straßen in alle Richtungen verlaufen. Viele Weingüter in den umliegenden Tälern sind innerhalb einer Autostunde erreichbar, und organisierte Ausflüge starten täglich vom Stadtkern aus.
Die Wasserkanäle entlang der Gehwege stammen aus der Zeit der Huarpe, eines indigenen Volkes, das Bewässerungstechniken entwickelte, bevor europäische Siedler eintrafen. Diese offenen Rinnen versorgen heute über hunderttausend Bäume und bilden ein lebendiges Erbe, das noch immer die Straßen durchzieht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.