Partido Quilmes, Verwaltungsbezirk im Großraum Buenos Aires, Argentinien
Quilmes Partido ist eine Verwaltungseinheit in der Provinz Buenos Aires, die sich entlang des Ufers des Río de la Plata erstreckt. Sie umfasst mehrere Stadtteile wie Bernal, Don Bosco und Ezpeleta, die alle durch regionale Straßen miteinander verbunden sind.
Das Gebiet wurde 1812 durch ein offizielles Dekret als Verwaltungseinheit eingerichtet, kurz nach der Unabhängigkeit Argentiniens. Es war jedoch schon seit dem späten 17. Jahrhundert besiedelt, als eine Gruppe indigener Menschen aus dem Nordwesten des Landes hierher umgesiedelt wurde.
Die Kathedrale von Quilmes ist das religiöse Zentrum des Ortes und ein gut sichtbarer Bezugspunkt im Stadtbild. Rund um sie herum haben sich im Laufe der Zeit Märkte, Plätze und Wohnviertel entwickelt.
Der Bereich ist über ein Netz regionaler Straßen gut erreichbar, das die verschiedenen Stadtteile miteinander verbindet. Wer aus Buenos Aires anreist, kann die Vorortzüge nutzen, die mehrere Stationen im Partido bedienen.
Der Name Quilmes stammt vom Volk der Quilmes, das ursprünglich aus der Bergregion im Nordwesten Argentiniens stammte. Nach einer langen und beschwerlichen Reise wurden sie Ende des 17. Jahrhunderts zwangsweise an die Küste des Río de la Plata umgesiedelt.
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