Fuente de las Nereidas, Monumentalbrunnen in Puerto Madero, Argentinien.
Die Fuente de las Nereidas ist ein Skulpturenbrunnen aus weißem Marmor in Puerto Madero, dem renovierten Hafenviertel von Buenos Aires. Mehrere Frauengestalten und Seepferde ragen aus dem Wasser und umgeben ein zentrales Becken, das von einer muschelförmigen Plattform getragen wird.
Lola Mora vollendete das Werk 1903 mit Marmor aus Carrara in Italien und überrasichte damit Buenos Aires als erste Bildhauerin einer großen öffentlichen Anlage. Zunächst für die Plaza de Mayo geplant, zog der Brunnen 1918 an die Costanera Sur um, wo er bis heute am Wasser steht.
Der Name bezieht sich auf Meeresgestalten aus der griechischen Sage, die auf geflügelten Seepferdchen durch Wellen ziehen. In der Mitte erhebt sich eine weibliche Figur aus einer Muschelschale, während Wasser an mehreren Stellen aus dem Marmorsockel sprudelt.
Der Brunnen liegt direkt am Ufer zwischen der Innenstadt und dem Fluss und markiert einen guten Ausgangspunkt für einen Spaziergang entlang der Promenade. Man erreicht ihn problemlos zu Fuß aus Puerto Madero oder vom ökologischen Reservat Costanera Sur kommend.
Das Monument löste bei seiner ersten Aufstellung Diskussionen aus, weil einige Betrachter die nackten Körper der Skulpturen als zu gewagt für einen öffentlichen Platz empfanden. Diese Debatte trug dazu bei, dass man den Standort vom zentralen Platz ans Wasser verlegte, wo die Anlage heute zu den meistbesuchten Kunstwerken im Freien zählt.
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