Iberá National Park, Nationalpark in Corrientes, Argentinien.
Der Iberá Nationalpark ist ein großes Feuchtgebietssystem in der nordöstlichen Provinz Corrientes mit Seen, Sümpfen und natürlichen Kanälen. Das Gelände besteht aus offenen Wasserflächen, dichten Schilfgürten und Waldinseln, die ein Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen bilden.
Das Gebiet wurde 2018 zum Nationalpark erklärt und markierte einen Wechsel von landwirtschaftlicher Nutzung zum Naturschutz. Diese Erklärung ermöglichte den Aufbau neuer Pläne zum Schutz der Wildnis und ihrer Bewohner.
Die lokale Bevölkerung nutzt die Wasserwege seit Generationen für tägliche Aktivitäten und traditionelle Fischerei. Man sieht noch heute auf den Kanälen kleine Boote und hört die Geschichten von Menschen, die hier aufgewachsen sind und das Land kennen.
Besucher erreichen das Gebiet über mehrere Eingangspunkte mit Informationsstellen und lokalen Führern an jedem Ort. Die beste Zeit zu gehen ist von Mai bis September, wenn die Wasserstände stabil sind und die Tierbeobachtung leichter fällt.
Das Park war einmal unter Privatbesitz und wurde 2008 verkauft, bevor es zum öffentlichen Schutzgebiet wurde. Diese Rettung vor privatem Einsatz ermöglichte es, den Originalzustand der Landschaft wiederherzustellen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.