Convento de San Francisco, Franziskanerkloster und Nationaldenkmal in Corrientes, Argentinien.
Das Convento de San Francisco ist ein Kloster und nationales Denkmal in Corrientes mit dicken Lehmwänden von etwa 1 Meter Stärke und hölzernen Säulen. Die neoklassizistische Fassade kontrastiert mit der barocken Ausstattung im Inneren, wo sich auch eine Pfeifenorgel befindet.
Der Bau des Klosters begann 1589 unter Friar Luis de Molina und wurde 1607 abgeschlossen. Die Kapelle wurde später zwischen 1861 und 1867 erneuert.
Das Kloster bewahrt religiöse Kunstwerke auf, die das Glaubensleben der Region über Jahrhunderte widerspiegeln. Die vergoldete Kanzel und die Gemäldesammlung zeigen, wie Gläubige ihren Gottesdienst hier erlebten.
Das Gebäude steht in der Mendoza-Straße 420 und ist leicht zu finden. Die ursprünglichen Dächer aus Lehmziegeln mit Bambusrahmen sind noch erhalten und geben einen Eindruck der lokalen Bautradition.
Von dem Turm des Klosters aus sieht man den Paraná-Fluss und die Wälder des Gran Chaco. Dieser Blick zeigt die geografische Lage des Konvents zwischen Wasser und Wildnis.
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