Museum of the Portuguese Language, Sprachmuseum im Bahnhof Luz, São Paulo, Brasilien
Das Museum der portugiesischen Sprache befindet sich im Inneren eines Bahnhofs aus dem frühen 20. Jahrhundert und erstreckt sich über drei Stockwerke mit Multimedia-Installationen. Die Räume sind um eine zentrale Halle angeordnet, in der sich große Projektionsflächen und Soundsysteme befinden.
Das Museum eröffnete am 20. März 2006 in der Estação da Luz, einem 1867 eingeweihten Bahnhofsgebäude, das für das Projekt restauriert wurde. Ein Kurzschluss löste am 21. Dezember 2015 einen Brand aus, der zwei Stockwerke zerstörte und den Feuerwehrmann Ronaldo Ferreira da Cruz tötete. Die digitale Sammlung blieb durch Backups erhalten, und nach der Restaurierung öffnete das Museum am 31. Juli 2021 wieder, ausgezeichnet mit dem Orden von Camões.
Das Museum ist nach der portugiesischen Sprache selbst benannt, nicht nach dem Bahnhofsgebäude. Seine Galerie Língua Viva im dritten Stock zeigt Akzente und Wortschatz des Portugiesischen aus ganz Brasilien; bei der Wiedereröffnung 2021 wurde die Einrichtung für ihre Verdienste um die Sprache mit dem Orden von Camões ausgezeichnet.
Der Eingang befindet sich an Tür A des Bahnhofs Luz, gegenüber der Pinacoteca do Estado de São Paulo. Das Museum ist laut dem Schild am Portão 1 dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Bahnhof zählt täglich rund 300.000 Fahrgäste, zu Stoßzeiten ist mehr Zeit einzuplanen.
Ein großer Bildschirm an der Decke zeigt Wörter, die sich ständig bewegen und neue Bedeutungen bilden. Der Raum darunter ist abgedunkelt, sodass die Projektionen besonders gut sichtbar werden.
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