Museum of Fine Arts of São Paulo, Kunstmuseum an der Avenida Paulista, Brasilien
Das Museum für Schöne Künste São Paulo ist ein Kunstmuseum in Brasilien mit einer besonderen Struktur: Der Hauptbau ruht auf vier roten Säulen, wodurch ein öffentlicher Raum darunter entstanden ist. Die Kunstwerke sind auf gläsernen Staffeleien ausgestellt, sodass man sie von allen Seiten betrachten kann, ohne durch traditionelle Vitrinen behindert zu werden.
Das Museum wurde 1947 gegründet und zog 1968 an seinen heutigen Standort, wo ein Gebäude des Architekten Lina Bo Bardi errichtet wurde. Diese Verlagerung markierte einen Wendepunkt in der Geschichte der Kunstinstitutionen Brasiliens und etablierte einen neuen Standard für Museumsarchitektur.
Das Museum trägt den Namen eines der bedeutendsten Künstler Brasiliens in seinem Sammlungsansatz und lädt Besucher ein, lokale sowie europäische Werke nebeneinander zu entdecken. Menschen kommen hierher, um sich mit der Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen auseinanderzusetzen, die den Kontinent und die Welt prägen.
Am besten kommt man tagsüber, wenn natürliches Licht die gläsernen Ausstellungsflächen durchflutet und die Kunstwerke besser zur Geltung bringt. Das Museum ist leicht zu Fuß von der nahe gelegenen U-Bahn-Station erreichbar, und Rollstühle können problemlos zwischen den Galerien navigieren.
Das Museum war 2008 Schauplatz einer großen Polizeiaktion, in der zwei gestohlene Meisterwerke, ein Picasso und ein Portinari, gefunden und zurückgebracht wurden. Diese erfolgreiche Wiedererlangung machte das Institut weltweit bekannt und verstärkte seinen Ruf als Institution, die ihre Schätze schützt.
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