Museum of Fine Arts of São Paulo, Universitäts-Kunstmuseum in Vila Mariana, São Paulo, Brasilien
Das Museum der Schönen Künste von São Paulo (MuBA) ist ein Universitätsmuseum im Viertel Vila Mariana in São Paulo, das dem Universitätszentrum Belas Artes und dessen Stiftung FEBASP angegliedert ist. Es wurde am 23. September 2007 eröffnet und am 14. April 2008 offiziell registriert. Seine Sammlung, die seit der Gründung der Akademie der Schönen Künste von São Paulo 1925 zusammengetragen wurde, umfasst Malerei, Bildhauerei, Grafik, Architektur und Design und wird in Wechselausstellungen gezeigt.
Die Sammlung geht auf die Akademie der Schönen Künste von São Paulo zurück, 1925 von Pedro Augusto Gomes Cardim mit Unterstützung von Mário de Andrade und Menotti Del Picchia gegründet. 1932 übernahm die umbenannte Schule der Schönen Künste die Verwaltung der Sammlung der Pinacoteca do Estado und teilte sich bis 1939 Gebäude und Direktor Paulo Vergueiro Lopes de Leão. 1985 zog die Schule nach Vila Mariana; dort eröffnete das Museum am 23. September 2007 und wurde am 14. April 2008 registriert.
Die Sammlung entstand aus dem Unterricht der 1925 gegründeten Akademie der Schönen Künste: Werke, die bei Schülerausstellungen gekauft oder gestiftet wurden, dazu Gipsabgüsse berühmter Skulpturen als Vorlagen für Kopierstudien. Seit den 1980er Jahren kommen Grafik und industrielles Design hinzu. Getragen wird das Museum vom Universitätszentrum Belas Artes und der Stiftung FEBASP.
Das Museum liegt auf dem Campus Vila Mariana des Centro Universitário Belas Artes, den die Schule 1985 bezog. Die Sammlung ist mit der Bibliothek Luciano Octávio Ferreira Gomes Cardim verbunden, in der sie vor der Eröffnung des Museums aufbewahrt wurde. Die 1999 eröffnete Galerie Professor Vicente Di Grado zeigt auf demselben Campus Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Das Museum geht auf eine Sammlung zurück, die 1925 mit der Eröffnung der Akademie der Schönen Künste in der Rua Bento Freitas im Viertel Vila Buarque begann. Ab 1927 wurden dort regelmäßig Arbeiten von Studierenden ausgestellt; die dabei gekauften oder gestifteten Werke sowie Gipsabgüsse als Vorlagen für Kopierstudien bildeten den ersten Grundstock. 1932 wurde die Schule sogar mit der Verwaltung der Sammlung der Pinacoteca do Estado betraut und teilte mit ihr bis 1939 Gebäude und Direktor.
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