Jardim de Alá, Stadtpark zwischen Ipanema und Leblon, Rio de Janeiro, Brasilien.
Jardim de Alá ist ein Stadtpark zwischen Ipanema und Leblon, der sich entlang eines befahrbaren Kanals erstreckt, der die Lagoa Rodrigo de Freitas mit dem Atlantik verbindet. Der Ort bietet Anlegestellen, Pfade unter Bäumen und eine grüne Pufferzone zwischen den beiden Stadtvierteln.
Der Kanal wurde in den 1920er Jahren unter Bürgermeister Carlos Sampaio gebaut, um die Wasserversorgung der Lagoa Rodrigo de Freitas zu verbessern und Überschwemmungen zu reduzieren. Dieses Infrastrukturprojekt veränderte die Geografie des Gebiets und ermöglichte eine bessere Drainage.
Mehrere Denkmäler prägen den Park, darunter ein Obelisk zur Erinnerung an die Schlacht von Riachuelo und Skulpturen mit den Titeln Schutz sowie Frau und Felidae. Diese Werke sind Teil des täglichen Lebens für Menschen, die den Ort durchqueren und ihre Gedanken mit sich tragen.
Der Park ist den ganzen Tag über zugänglich und bietet Platz zum Spazieren, Joggen oder einfach zum Entspannen unter Mandel- und Sibipiruna-Bäumen. Besser früh am Morgen kommt man durch, wenn Tai-Chi-Praktizierende und Bewohner mit ihren Hunden die Pfade nutzen.
Ein Steinblock von 1922 in Strandnähe erinnert an die Bauzeit und trägt die Namen von Präsident Epitácio Pessoa und Ingenieur Saturnino de Brito. Dieses schlichte Denkmal offenbart die Personen hinter einer der großen Umgestaltungen Rios.
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