Costa dos Corais Environmental Protection Area, Meeresschutzgebiet in Pernambuco und Alagoas, Brasilien.
Das Costa dos Corais Environmental Protection Area erstreckt sich über 404.268 Hektare entlang der nordöstlichen brasilianischen Küste und vereint verschiedene Lebensräume wie Korallenriffe, Mangrovenwälder und Fragmente des Atlantischen Waldes. Die Schutzzone ist ein Mosaik aus flachen Küstengewässern und Brackwasserzonen, wo sich unterschiedliche Ökosysteme treffen und überlappen.
Die brasilianische Bundesregierung richtete dieses Meeresschutzgebiet 1997 ein, um die Korallenriffe vor Überfischung und Zerstörung zu bewahren. Die Gründung war Teil einer breiteren Anerkennung, dass diese Küstenökosysteme Schutzmaßnahmen benötigten, um langfristig bestehen zu können.
Die Anwohner nutzen traditionelle Fischereimethoden, die seit Generationen weitergegeben werden und das Gleichgewicht mit dem Meer bewahren. Diese Praktiken sind eng mit lokalen Ritualen und der täglichen Arbeit am Wasser verflochten.
Besucher können während bestimmter Gezeitenzyklen Naturpools erkunden, wobei die beste Zeit zum Schnorcheln und Tauchen an die Wassertiefe und -temperatur gebunden ist. Ein lokaler Führer ist hilfreich, um die Routen zu verstehen und zu erfahren, wo die interessantesten Bereiche liegen.
Wissenschaftler haben hier beobachtet, dass bestimmte Korallenarten bei extremer Wärmestress starben und nicht wiederkehrten. Diese Beobachtungen zeigen, wie schnell sich die Meeresbedingungen verändern und wie wichtig der Schutz dieser Riffe ist.
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