São Francisco Square, UNESCO-Weltkulturerbe in São Cristóvão, Brasilien.
Der Platz von São Francisco ist eine große, offene Fläche in São Cristóvão, umgeben von kolonialen Bauwerken wie der Kirche São Francisco, dem Palácio Provincial und der Kirche Misericórdia. Der Untergrund ist mit Steinen gepflastert und die Gebäude bilden eine zusammenhängende architektonische Einheit um den zentralen Bereich.
Nach der niederländischen Besatzung wurde der Platz 1645 von portugiesischen Kräften wieder aufgebaut und São Cristóvão zur viertältesten Siedlung Brasiliens etabliert. Die Umgestaltung markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung der Kolonie und in der Festigung der portugiesischen Kontrolle.
Der Platz zeigt die Verbindung zwischen portugiesischer und spanischer Kolonialarchitektur aus einer Zeit, als beide Reiche unter einer Krone vereinigt waren. Die Gebäude um den Platz erzählen von diesem kulturellen Austausch durch ihre Bauweise und Anordnung.
Der Platz ist etwa 26 Kilometer von der Stadt Aracaju entfernt und über Straßen leicht zu erreichen. Rund um die historischen Gebäude gibt es Unterkünfte und lokale Guides, die Führungen anbieten, sodass Besucher das Gelände gut erkunden können.
Die Steinpflasterung und das quadratische Layout folgen besonderen Konstruktionsmethoden aus der Kolonialzeit, die nach den Vorschriften des Philippinischen Kodex von 1603 entstanden. Diese spezifischen Bauvorgaben waren weit verbreitet in portugiesischen Kolonien und prägen bis heute das Erscheinungsbild des Platzes.
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