Banhine National Park, Nationalpark in der Provinz Gaza, Mosambik
Der Banhine-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der Provinz Gaza im Süden Mosambiks, das große Binnenfeuchtgebiete, Überschwemmungsebenen und Lagunen umfasst. Das Wasser zieht viele Zugvogelarten und Wassertiere an, die in diesen Lebensräumen gut gedeihen.
Der Park wurde 1973 gegründet, um vor allem Giraffen- und Straußenpopulationen zu schützen. In den 1980er Jahren führten Bürgerkriegskonflikte zu einem starken Rückgang des Wildtierbestands in der Region.
Lokale Gemeinschaften bauen innerhalb bestimmter Parkbereiche Mais, Sorghum und Maniok an und teilen sich so das Land mit der Wildnis. Diese Nutzung prägt das Aussehen der Landschaft und das Verhältnis der Menschen zum Park bis heute.
Für die Durchquerung des Parks ist ein Allradfahrzeug notwendig, insbesondere in der Regenzeit, wenn die Pisten schwer befahrbar sein können. In der Trockenzeit von April bis Oktober sind die Wege zugänglicher und die Sichtverhältnisse auf Wildtiere in der Regel besser.
Unter den Fischen des Parks lebt der afrikanische Lungenfisch, der überleben kann, wenn das Oberflächenwasser vollständig verschwindet, indem er sich in den Schlamm eingräbt und in einen Ruhezustand fällt. Er kann so monatelang ohne offenes Wasser auskommen, was ihn zu einem der widerstandsfähigsten Wirbeltiere der Welt macht.
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