Surakarta, Kulturstadt in Zentraljava, Indonesien
Surakarta ist eine Stadt auf Java in Indonesien, die sich entlang des Solo-Flusses erstreckt, umgeben von niedrigen Hügeln und Reisfeldern. Breite Alleen mit Bäumen führen durch Wohnviertel und gewerbliche Zonen, während öffentliche Plätze und offene Märkte das Leben auf der Straße bestimmen.
Die Gründung der Stadt im Jahr 1745 folgte der Teilung des Mataram-Sultanats und der Verlegung des höfischen Zentrums von Kartasura. Niederländische Kaufleute erweiterten den Handel, während die höfische Verwaltung ihre Traditionen und Zeremonien in neuen Palastanlagen weiterführte.
Der Name Solo wird von den meisten Einwohnern für die Stadt verwendet und bezieht sich auf den Fluss, der durch das Zentrum fließt. Auf den Straßenmärkten und in den Werkstätten arbeiten viele Handwerker an traditionellen Textilien, während in den höfischen Vierteln noch die Etikette des Sultanats sichtbar bleibt.
Die Stadtteile lassen sich gut zu Fuß oder mit Becak-Rikschas erkunden, besonders am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nahe beieinander in den zentralen Vierteln, sodass kurze Strecken zwischen Palästen, Märkten und Handwerksvierteln ausreichen.
In den Gassen von Laweyan und Kauman stehen Häuser aus dem 19. Jahrhundert, in denen noch heute Färber an großen Becken arbeiten und Wachs auf Stoffe auftragen. Die Werkstätten öffnen ihre Türen für Besucher, die den Ablauf der mehrtägigen Färbeprozesse beobachten können.
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