Kediri, Handelszentrum in Ostjava, Indonesien
Kediri liegt am Brantas-Fluss nahe dem Fuß des Wilis-Gebirges und gliedert sich in die Stadtteile Mojoroto, Kota und Pesantren. Die Straßen folgen dem Flusslauf und die Bebauung verdichtet sich rund um den alten Kern, während sich die Wohnviertel weiter auswärts verteilen.
Die Siedlung entstand 879 und entwickelte sich nach 1042 aus Dahanapura, der Hauptstadt des Panjalu-Königreichs, nachdem König Airlanggaas Reich geteilt worden war. Diese frühe Periode prägte die Stadtstruktur und legte den Grundstein für ihre spätere Rolle als Handelszentrum.
Der Name leitet sich vom Sanskrit-Wort für den Indischen Maulbeerbaum ab, eine Pflanze, die in der lokalen javanischen Kultur als wichtiges Symbol gilt. Diese Verbindung zur indischen Tradition zeigt sich noch heute in den Straßennamen und in der Art, wie manche Bewohner ihre Gärten gestalten.
Das Stadtgebiet liegt auf etwa 3 Metern Höhe im Flusstal, was bedeutet, dass manche Wege bei Regen zeitweise rutschig werden. Am besten bewegt man sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Motorradtaxis durch die Hauptstraßen, die parallel zum Fluss verlaufen.
Die Gudang-Garam-Tabakfabrik beschäftigt über 40.000 Menschen und ist damit der größte Arbeitgeber der Region. Die Dimension dieser Anlage prägt den Rhythmus des Alltags in großen Teilen der Stadt, da viele Familien direkt oder indirekt von ihr abhängen.
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