Kabupaten Tanah Bumbu, Verwaltungsregion in Süd-Kalimantan, Indonesien
Tanah Bumbu ist ein Verwaltungsgebiet in Südkalimantan mit einer Fläche von etwa 4.890 Quadratkilometern und mehreren Bezirken. Batu Licin fungiert als Verwaltungszentrum und ist der Ort, wo sich die meisten administrativen Einrichtungen befinden.
Das Gebiet entstand 2003 als unabhängiger Bezirk, nachdem es sich von Kotabaru trennte, da die Festlandgemeinden eine eigene Verwaltung wünschten. Diese Spaltung reflektierte den Wunsch lokaler Bevölkerungsgruppen nach größerer Selbstverwaltung und Kontrolle über ihre Region.
Die Gegend ist von verschiedenen ethnischen Gemeinschaften geprägt, darunter Banjar, Dayak Bukit und Bugis, die das tägliche Leben und die lokalen Traditionen beeinflussen. Man begegnet dieser Vielfalt an den Märkten, in den Wohnvierteln und bei lokalen Festen, wo unterschiedliche Bräuche nebeneinander bestehen.
Die Region umfasst zahlreiche Dörfer und kleinere städtische Siedlungen, die über das Gebiet verteilt sind. Bei der Erkundung ist es hilfreich, sich vorher über die lokalen Verkehrswege und Distanzen zu informieren, da die Erreichbarkeit zwischen den Siedlungen variieren kann.
In Cantung wurde eine Steinmörseranlage entdeckt, die darauf hindeutet, dass hinduistische Einflüsse in ferner Zeit die Region erreichten. Dieser Fund offenbart eine frühe Verbindung zu östlichen Kulturen, lange bevor die Region ihre heutige Form annahm.
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