St. Kilda, Verwaltungsbezirk in Port Phillip, Australien
St Kilda ist ein Vorort am Meer südlich von Melbourne, der sich entlang der Bucht erstreckt und sowohl Wohnblöcke als auch Reihenhäuser aus verschiedenen Epochen vereint. Die Straßen führen vom Ufer ins Inland und verbinden belebte Geschäftsviertel mit ruhigeren Wohnstraßen unter alten Bäumen.
Das Gebiet wurde nach einem Schoner benannt, der 1842 vor der Küste ankerte, und entwickelte sich ab den 1850er Jahren zu einem beliebten Badeort für die wachsende Stadt Melbourne. In den folgenden Jahrzehnten entstanden ein Vergnügungspark mit Achterbahn und ein Pier, die das Viertel zu einem Ausflugsziel machten.
Die Viertel hat eine lebendige jüdische Gemeinde mit Synagogen, kosheren Bäckereien und Restaurants, die diese Tradition bis heute sichtbar machen. An Wochenenden treffen sich Einheimische und Besucher am Strand, in den Cafés der Acland Street oder auf dem Sonntagsmarkt entlang der Esplanade.
Straßenbahnen fahren regelmäßig von der Innenstadt Melbournes zum Strand und halten an mehreren Punkten entlang der Hauptstraßen. An Sommerwochenenden kann es am Ufer voller werden, daher empfiehlt sich ein Besuch am Vormittag oder unter der Woche.
Am Ende des Piers lebt eine kleine Kolonie von Zwergpinguinen, die man bei Sonnenuntergang manchmal aus dem Wasser kommen sehen kann. Diese Pinguine sind die einzige feste Kolonie auf dem australischen Festland und ziehen regelmäßig Schaulustige an.
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