Naval Station Pearl Harbor, Marinebasis und U-Boot-Station in Oahu, Vereinigte Staaten.
Die Naval Station Pearl Harbor ist eine Marinebasis und U-Boot-Station auf Oahu in den Vereinigten Staaten, die sich über eine große Fläche an der Südküste der Insel erstreckt. Die Anlage umfasst Liegeplätze für U-Boote und Überwasserschiffe sowie Werkstätten, Verwaltungsgebäude und Versorgungseinrichtungen, die den operativen Betrieb der Pazifikflotte unterstützen.
Die Marinebasis entstand 1899 nach der Annexion Hawaiis durch die USA und wurde rasch zum wichtigsten Stützpunkt im Pazifik ausgebaut. Der Angriff am 7. Dezember 1941 zerstörte große Teile der Flotte und markierte den Kriegseintritt der Vereinigten Staaten im Zweiten Weltkrieg.
Die Anlage trägt ihren Namen nach der perlenartigen Form der Hafenbucht, die vor dem amerikanischen Militärausbau ein flaches Korallenriff war. Heute dient das Gelände als aktive Basis mit Gedenkstätten, die Besucher an die Ereignisse von 1941 erinnern und militärische Präsenz mit öffentlichem Gedenken verbinden.
Besucher benötigen einen gültigen Ausweis für den Zutritt zum Gelände, wobei Sicherheitskontrollen am Haupteingang durchgeführt werden. Wer Informationen oder Genehmigungen braucht, kann sich telefonisch an die Wache wenden, da nicht alle Bereiche öffentlich zugänglich sind.
Die U-Boot-Anlagen am südlichen Hafenrand umfassen spezielle Kais mit Nummern, die eine der wenigen dauerhaften Heimathäfen für Atom-U-Boote im Pazifik darstellen. Unter den Piers befinden sich geschützte Reparatureinrichtungen, die direkt ans Wasser anschließen und diskret hinter militärischen Absperrungen liegen.
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