Heard Museum, Kunstmuseum in Phoenix, Vereinigte Staaten.
Das Heard Museum ist ein Kunstmuseum in Phoenix, Arizona, das sich auf die Kunst und Kultur der indigenen Völker Nordamerikas spezialisiert hat. Das Gebäude umfasst mehrere permanente Ausstellungsräume, Galerien für wechselnde Ausstellungen und einen von Skulpturen gesäumten Innenhof mit einheimischen Pflanzen.
Dwight und Maie Bartlett Heard gründeten das Museum 1929, um ihre private Sammlung archäologischer Funde der Ruine La Ciudad unterzubringen. Die Institution erweiterte ihre Schwerpunkte schrittweise und konzentriert sich heute auf die Präsentation zeitgenössischer indigener Stimmen neben historischen Objekten.
Die Sammlungen zeigen Werke von mehr als 250 Gemeinschaften des nordamerikanischen Kontinents und machen ihre Geschichten durch persönliche Erzählungen zugänglich. Die Galerie für zeitgenössische Kunst wechselt regelmäßig und zeigt lebende Künstler, die traditionelle Techniken mit modernen Themen verbinden.
Die Galerien sind klimatisiert und barrierefrei zugänglich, mit Sitzbänken in allen großen Ausstellungsräumen. Ein Besuch dauert etwa zwei bis drei Stunden, je nachdem, wie viel Zeit man in den wechselnden Galerien verbringt.
Der jährliche Indian Fair and Market bringt über 600 indigene Künstler zusammen und beinhaltet einen jurierten Wettbewerb. Das Museum betreibt außerdem ein eigenes Programm, bei dem Künstler direkt in den Galerien arbeiten und Besucher ihre Techniken beobachten können.
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