Sierra Madre del Sur pine-oak forests, Subtropischer Nadelwald in der Sierra Madre del Sur, Mexiko.
Die Kiefern-Eichenwälder der Sierra Madre del Sur bilden eine 61.200 km² große Ökoregion an den höheren Hängen eines ost-west verlaufenden Gebirges parallel zur Südpazifikküste Mexikos, in Michoacán, Guerrero und Oaxaca. Eichenwälder wachsen zwischen 1.900 und 2.500 m mit Quercus magnoliifolia und Q. castanea sowie einzelnen Pinus montezumae; Nebelwälder bei etwa 2.300 m; Kiefern-Eichen-Bestände bei 2.400–2.500 m; Tannenwälder über 3.000 m.
Die Grenzen der Ökoregion folgen der Sierra Madre del Sur, einer Ost-West-Kette parallel zur südlichen Pazifikküste Mexikos. Die Kiefern-Eichen-Wälder besetzen ihre höheren Hänge, etwa zwischen 1.900 und 2.500 Metern, wo Eichen-, Nebel-, Kiefern-Eichen- und Tannenwälder einander mit Höhe und Niederschlag ablösen. Die tieferen Hänge sind von den Trockenwäldern von Jalisco, des Balsas und des Südpazifiks gesäumt.
Der Name der Ökoregion stammt von der Sierra Madre del Sur, deren höhere Hänge sie in Michoacán, Guerrero und Oaxaca bedeckt. Zu ihren Schutzgebieten zählen der Ökologische Staatspark Omiltemi und der Nationalpark General Juan Álvarez, benannt nach Orten und Personen der Region. Der Weißkehlhäher heißt auch Omiltemi-Häher, nach dem Ort in Guerrero, an dem er vorkommt.
Nur 2,9 % der Ökoregion liegen in Schutzgebieten, darunter der Staatliche Ökologische Park Omiltemi in Guerrero, der Nationalpark General Juan Álvarez und das Biosphärenreservat Tehuacán-Cuicatlán. Die Wälder bedecken die hohen Hänge eines ost-westlich verlaufenden Gebirges über der pazifischen Küstenebene; die Zufahrt erfolgt über Bergstraßen, das Gelände ist steil. Die Vegetation wechselt mit der Höhe: Eichenwälder zwischen 1.900 und 2.500 m, Nebelwald um 2.300 m, Kiefern-Eichen-Bestände bei 2.400–2.500 m und Tannenwälder über 3.000 m.
Das Gebiet beherbergt etwa 160 Vogelarten, darunter den Kurzkamm-Kolibrí, der auf einem nur wenige Quadratkilometer großen Bereich dieses Ökosystems zu finden ist. Diese extreme geografische Begrenzung macht diesen winzigen Vogel zu einer seltenen und besonderen Entdeckung für Beobachter.
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