Sierra de Ajusco-Chichinauhtzin, Gebirgskette zwischen Mexiko-Stadt und Morelos, Mexiko
Die Sierra de Ajusco-Chichinauhtzin ist ein Gebirgsmassiv im Süden von Mexiko-Stadt und Morelos mit dutzenden vulkanischen Kegeln und mehreren Gipfeln. Das Bergland erstreckt sich über etwa 100 Quadratkilometer und besteht aus Lava, Asche und anderen vulkanischen Materialien.
Das Gebirgsmassiv entstand vor etwa zwei Millionen Jahren durch heftige vulkanische Aktivität, die die alte Seenlandschaft des Mexikobeckens in die heutige Berglandschaft verwandelte. Diese geologische Umwandlung prägte die Landschaft, auf der später die aztekische Zivilisation entstand.
Die Bergkette war für die Azteken heilig und diente als Verbindung zu ihren Gottheiten der Berge und des Wassers. Heute nutzen lokale Gemeinden die Wege und Waldgebiete für traditionelle Feste und Zeremonien, die das Verhältnis zur Natur widerspiegeln.
Das Gebirgsmassiv hat mehrere Wanderwege und Aussichtspunkte, die von verschiedenen Eingängen erreichbar sind. Die höheren Bereiche sind deutlich kühler und können neblig sein, besonders in den frühen Morgenstunden oder bei Regen.
Das Gebirgsmassiv ist ein wichtiger biologischer Korridor, der eine große Vielfalt an Waldtypen und Tieren beherbergt, die von tieferen zu höheren Lagen unterschiedlich angepasst sind. Viele dieser Arten kommen nur in dieser Region vor und sind nirgends sonst auf der Welt zu finden.
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