HA. 19, Japanisches Kleinst-U-Boot im Nationalmuseum des Pazifikkrieges in Fredericksburg, Texas, Vereinigte Staaten
HA-19 ist ein U-Boot der japanischen Ko-hyoteki-Klasse im National Museum of the Pacific War in Fredericksburg, Texas. Das Fahrzeug ist 23,9 Meter lang und besitzt zwei Torpedorohre am Bug.
Das U-Boot erlitt beim Angriff auf Pearl Harbor 1941 einen Ausfall seines Kreiselkompasses und strandete an der Küste von Oahu. Die Besatzung verließ das Gefährt und versuchte das Ufer zu erreichen.
Das U-Boot bewahrt noch seine Originallackierung und trägt sichtbare Schrammen von seinem Einsatz in hawaiianischen Gewässern. Besucher umrunden das Gefährt und sehen durch offene Luken hinein.
Das Museum bietet Informationstafeln und Führungen mit Erklärungen zu den mechanischen Systemen und der Funktionsweise. Die Ausstellung ist zugänglich und erlaubt es Besuchern, das U-Boot aus mehreren Winkeln zu betrachten.
Ensign Kazuo Sakamaki, der Kommandant, überlebte und wurde der erste japanische Kriegsgefangene der amerikanischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Er kehrte nach Japan zurück und arbeitete später in der Privatwirtschaft.
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