Grierson's Raid, Militäroperation in Mississippi und Louisiana, Vereinigte Staaten
Der Feldzug war ein Reitangriff der Union, bei dem Colonel Benjamin Grierson etwa 1700 Kavalleristen von Tennessee nach Louisiana führte und dabei feindliche Gebiete durchquerte. Die Truppe zerstörte während ihrer Route Railroad-Infrastruktur, Versorgungsbestände und Kommunikationslinien der Konföderierten.
Der Feldzug fand zwischen April und Mai 1863 statt und war Teil einer größeren Militärstrategie zur Schwächung der konföderierten Macht im Mississippi-Tal. Der Angriff zog feindliche Kräfte ab und verschaffte der Union Zeit, ihre Ziele in der Region zu erreichen.
Der Film "Die glorreichen Sieben" von 1959, inszeniert von John Ford und mit John Wayne in der Hauptrolle, dokumentiert diese Militärkampagne und prägt bis heute die Erinnerung an die Ereignisse. Das Werk hat die Geschichte in der Popkultur verankert und zeigt, wie die Bevölkerung später diese dramatischen Momente deutete.
Der Feldzug erstreckte sich über Mississippis Landschaften und Louisiana, mit Routen, die durch ländliche Gegenden führten und mehrere Wochen dauerten. Besucher, die sich für diesen Feldzug interessieren, können historische Stätten und Gedenkstätten entlang der Marschroute erkunden.
Der Befehlshaber, ein ehemaliger Musiklehrer, hatte eine Abneigung gegen Pferde, obwohl er eine Kavallerieoperation anführte und dabei bemerkenswert wenige Verluste erlitt. Diese ungewöhnliche Kombination macht ihn zu einer faszinierenden Figur in der Militärgeschichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.