Luapula, Verwaltungsprovinz im Norden Sambias
Die Provinz Luapula erstreckt sich von den Ufern des Bangweulu-Sees bis zum Mweru-See und folgt dabei dem Luapula-Fluss, der die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo bildet. Diese Region ist geprägt durch ihre Wasserlandschaften und das dichte Netzwerk von Flüssen und Seen.
Die Region war im 19. Jahrhundert Teil des Lunda-Königreichs und erlebte in der Neuzeit Grenzstreitigkeiten mit der benachbarten Republik. Die Festlegung der aktuellen Grenzen erfolgte erst in der Zeit nach der Unabhängigkeit.
Die Lunda-Menschen prägen das Leben in dieser Provinz, ihre Sprachen und Traditionen sind in den täglichen Begegnungen spürbar. Der Handelsgeist und die Fischerei gehören zu den Tätigkeiten, die das Gemeinschaftsleben bestimmen.
Die Hauptroute verbindet die größeren Orte und ermöglicht das Reisen zwischen den Siedlungen in dieser wassergepräägten Provinz. In der Regenzeit können manche Straßen schwierig zu befahren sein, daher ist eine flexible Planung sinnvoll.
Wasserfälle wie Lumangwe und Mumbuluma durchbrechen die flache Landschaft und bilden spektakuläre Naturschauplätze, die viele Besucher übersehen. Diese Kaskaden sind über kurze Wanderungen erreichbar und bieten unerwartete Kontraste zur sonst wasserdurchzogenen Ebene.
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