Colony of Jamaica, Britische Kolonie in der Karibik, Jamaika.
Die Kolonie Jamaica erstreckte sich über die drittgrößte Insel der Karibik mit Kingston als Verwaltungszentrum ab 1872. Das Territorium war geprägt durch ausgedehnte Plantagen, natürliche Häfen und eine mehrsprachige Bevölkerung.
Die Briten eroberten Jamaica 1655 von den Spaniern und machten es zum Zentrum der Zuckerproduktion. Nach der Zerstörung von Port Royal durch das Erdbeben von 1692 wurde Kingston zur neuen Hauptstadt.
Während der Kolonialzeit vermischten sich englische, afrikanische und indigene Einflüsse zu einer neuen Identität. Diese Verbindung prägt bis heute die Sprache und Bräuche der Insel.
Kingston war der Haupthafen für den Zuckerexport und verfügte über einen natürlichen Hafen, der durch die Halbinsel Palisadoes geschützt war. Die geografische Lage machte es zur strategischen Handelsstation für die Region.
Das Erdbeben von 1692 zerstörte die Stadt Port Royal völlig und tötete Tausende Einwohner in wenigen Augenblicken. Die Überlebenden gründeten Kingston auf der nahe gelegenen Küste neu auf.
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