Pelican Island National Wildlife Refuge, Nationales Wildschutzgebiet in Sebastian, Florida, Vereinigte Staaten.
Pelican Island National Wildlife Refuge ist ein Schutzgebiet an der Atlantikküste von Florida in Indian River County, das 2187 Hektar Salzwiesen, Mangrovenwälder und offene Wasserflächen umfasst. Das Gebiet erstreckt sich entlang des Indian River und bietet Lebensraum für mehr als 130 Vogelarten sowie Meeresschildkröten und Seekühe.
Theodore Roosevelt erklärte die Insel 1903 zum ersten nationalen Wildschutzgebiet der Vereinigten Staaten, um Vögel vor dem Aussterben durch kommerzielle Jagd nach Federn zu schützen. Diese Entscheidung wurde zum Ausgangspunkt für ein landesweites System von Schutzgebieten, das heute mehr als 560 Standorte umfasst.
Das Schutzgebiet trägt seinen Namen nach den braunen Pelikanen, die hier auf kleinen Mangroveninseln brüten und von Besuchern während der Brutzeit beobachtet werden können. Freiwillige Helfer führen regelmäßig Bildungsprogramme durch, bei denen sie erklären, wie sich die Vogelwelt im Laufe der Jahreszeiten verändert.
Zwei Rundwege von jeweils 5 Kilometern führen durch Salzwiesen und ermöglichen Beobachtungen von Vögeln und anderen Tieren das ganze Jahr über. Führungen mit einem elektrischen Trolley können im Voraus reserviert werden und bieten Erklärungen zur Tier- und Pflanzenwelt entlang der Route.
Paul Kroegel, ein deutscher Einwanderer, bewachte die Insel jahrelang auf eigene Faust und wurde später der erste bezahlte Ranger des Schutzgebiets. Seine Initiative und sein persönlicher Einsatz für den Schutz der Vögel inspirierte die Regierung, das gesamte landesweite System von Wildschutzgebieten aufzubauen.
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