Rotchev House, Russische Kolonialresidenz in Fort Ross, Vereinigte Staaten.
Das Rotchev-Haus ist eine russische Kolonialwohnung in Fort Ross, die 1836 erbaut wurde und aus sieben Kammern und einer Haupthalle besteht. Die Struktur zeigt russische Bauweise mit handgespaltenen Rotholzbalken, die an den Ecken mit Kerben verbunden sind, und einem steilen Walmdach aus gespaltenen Holzplanken.
Das Haus wurde 1836 gebaut und diente bis 1841 als Wohnort von Alexander Rotchev, dem letzten Manager der Russisch-Amerikanischen Kompanie in Fort Ross. Es zeigt die Zeit, als die russische Präsenz in Kalifornien zu Ende ging und die Kontrolle über den Außenposten wechselte.
Das Haus spiegelt die Bildung und den Wohlstand der russischen Kolonisten wider, mit einer Bibliothek, einem Klavier und feinen Möbeln, die zeigen, wie die Oberschicht der Handelsgesellschaft lebte. Besucher können heute noch sehen, wie diese Familie sich in Kalifornien häuslich eingerichtet hatte, weit entfernt von ihrem Heimatland.
Die sieben Kammern und die Haupthalle sind für Besucher des Fort Ross State Historic Park zugänglich und können erkundet werden. Das Gelände bietet einen guten Überblick über die russische Kolonialanlage und wie die verschiedenen Strukturen organisiert waren.
Es ist das einzige noch erhaltene Originalgebäude aus russischer Bauweise innerhalb des Fort-Ross-Komplexes, während alle anderen Strukturen später nachgebaut werden mussten. Dies macht es zu einem seltenen Zeugnis der authentischen russischen Handwerkstechniken auf dem nordkalifornischen Kontinent.
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